Psychotherapie für Jugendliche

Ausscheidungsstörungen

Einnässen | Einkoten | Enuresis nocturna oder diurna | funktionelle Harn- und Dranginkontinenz | Stuhl- und Überlaufinkontinenz | psychogene/funktionelle Enkopresis mit/ohne Obstipation | psychogene Stuhlretention | Kotschmieren | Toilettenverweigerungssyndrom | Toilettenphobie | incontinentia faecalis/urinae

Probleme mit der Sauberkeitserziehung, dem Einnässen oder Einkoten?

Zu den Ausscheidungsstörungen gehören willkürliches oder unwillkürliches Einnässen und Einkoten. Diese werden in der Fachsprache auch Enuresis oder Enkopresis genannt und es finden sich zahlreiche weitere Beschreibungen und Erscheinungsbilder:

Enuresis nocturna oder diurna, funktionelle Harn- und Dranginkontinenz, Stuhl- und Überlaufinkontinenz, psychogene/funktionelle Enkopresis mit/ohne Obstipation, psychogene Stuhlretention, Kotschmieren, Toilettenverweigerungssyndrom, Toilettenphobie, incontinentia faecalis/urinae.

Diese Störungen gehen häufig mit emotionalen und sozialen Auffälligkeiten bei den jungen Patienten einher – sie isolieren sich, pflegen nur geringe soziale Kontakte oder neigen zu emotionaler Instabilität. Bei den Eltern können mitunter Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht, Wut und Scham auftreten – letztlich sind auch Schuldvorwürfe keine Seltenheit.

Sofern eine Ausscheidungsstörung nicht eindeutig auf eine organische Ursache zurückführbar ist oder eine Medikation mit Laxantien oder Antidiuretika keine Wirksamkeit zeigen, ist häufig eine fachkundige Psychotherapie indiziert. Melden Sie sich bei mir, gerne berate ich Sie im Rahmen eines Erstgespräches.

Zugehörige Diagnosen:

F98.1 Nichtorganische Enkopresis; R15 Enkopresis o. n. A.;
F98.00 Nichtorganische Enuresis;
F98.01 Enuresis diurna;
F98.02 Enuresis nocturna et diurna;
F98.08 Sonstige und n. n. b. nichtorganische Enuresis; R32 Enuresis o. n. A.

Zuletzt aktualisiert am 13.08.2019